Millstätter See
Kärntens tiefster See, im Frühsommer schon warm genug zum Baden, mit einem Benediktinerstift am Ufer.
Der Millstätter See ist rund zwölf Kilometer lang und etwa hundertvierzig Meter tief, was ihn zum tiefsten See Kärntens und zum zweitgrößten macht; er liegt von Ost nach West zwischen den Nockbergen und der Millstätter Alpe. Wie die anderen Kärntner Seen erwärmt er sich früh und hält die Wärme - Baden ab Ende Mai ist normal -, und das Ufer ist mit Strandbädern, Hotels und Promenaden gesäumt, besonders auf der sonnigeren Nordseite. Millstatt selbst wuchs um ein um 1070 gegründetes Benediktinerstift, dessen romanischer Kreuzgang und dessen Kirche mit geschnitzten Kapitellen und einem Museum erhalten sind; das Kloster ging später an den Georgsritterorden und dann an die Jesuiten. Ein Weg verläuft am Ufer, Schiffe queren den See, und die Millstätter Alpe darüber gibt den üblichen Blick über die ganze Länge.
Was du tatsächlich siehst
- Kärntens tiefster See - zwölf Kilometer lang, rund 140 Meter tief.
- Früh warmes Wasser - Baden von Ende Mai bis September üblich.
- Das Stift Millstatt - der romanische Kreuzgang und die Kirche von rund 1070.
- Die Millstätter Alpe - der Höhenrücken darüber mit dem Blick über den See.
Wann du hinfahren solltest
Juni bis September wegen des Wassers. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Der Uferzugang ist durch Hotels und private Strandbäder unterbrochen, von denen mehrere Eintritt verlangen. Der Hochsommer füllt die Promenaden und die Parkplätze. Das Südufer bekommt weit weniger Sonne.
In der Nähe
Spittal an der Drau liegt westlich; die Nockberge und Bad Kleinkirchheim liegen nördlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.