Leopoldsteinersee
Ein kleiner grüner See unter der senkrechten Seemauer bei Eisenerz, in altem Eisenbergbauland.
Der Leopoldsteinersee ist ein kleiner tiefer See in einer von einem Gletscher ausgeschürften Mulde unterhalb der Seemauer, einer Kalkwand der Hochblasergruppe, die auf der Ostseite beinahe senkrecht aus dem Wasser aufsteigt und der üblichen Aufnahme ihre Komposition gibt: grünes Wasser, dunkler Wald, graue Wand dahinter. Er wird weitgehend von Karstquellen gespeist, was ihn klar und sehr kalt hält, und ein ebener Weg führt in etwa vierzig Minuten um das Ufer, mit Badeplätzen und einem Gasthaus am Straßenende. Der Zusammenhang ist industriell: Eisenerz nebenan liegt unter dem Erzberg, dem terrassierten Eisenerzberg, der seit römischer Zeit abgebaut wird und der größte Eisenerztagbau Mitteleuropas ist, und die Stadt schrumpfte stark, als die Industrie zurückging.
Was du tatsächlich siehst
- Eine Wand, die aus dem Wasser steigt - die Seemauer unmittelbar hinter dem See.
- Karstgespeistes grünes Wasser - klar, kalt und tief in einer Gletschermulde.
- Eine Uferrunde - ebener Weg herum in etwa vierzig Minuten.
- Der Erzberg nebenan - der terrassierte Eisenberg über Eisenerz.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September; Morgenlicht auf der Wand. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Das Wasser ist ganzjährig wirklich kalt. Die Parkplätze füllen sich an heißen Wochenenden. Der See ist klein - ein bis zwei Stunden reichen. Das umgebende Tal ist industriell geprägt.
In der Nähe
Eisenerz und die Führungen am Erzberg liegen nebenan; der Nationalpark Gesäuse liegt östlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.