Lainzer Tiergarten
Ein ummauertes kaiserliches Jagdgebiet am Rand Wiens, noch immer voller Wildschweine und Hirsche, für Wanderer geöffnet.
Der Lainzer Tiergarten umfasst rund fünfundzwanzig Quadratkilometer Wald und Wiese am Westrand Wiens, umschlossen von einer rund zweiundzwanzig Kilometer langen Steinmauer, die in den 1780er Jahren errichtet wurde, um Wild für die kaiserliche Jagd zu halten; Joseph II. ordnete die Mauer an, und das Gelände war bis 1919 dem Hof vorbehalten, als es dem Publikum geöffnet wurde. Weil es nie bewirtschaftet oder bebaut wurde, ist der Eichen- und Hainbuchenwald darin alt, mit großen Altbäumen, und die Tiere, die die Mauer halten sollte, sind noch da - Wildschweine in Zahl, Rot- und Damwild, Mufflons -, frei umherziehend und an Menschen so gewöhnt, dass sie zu sehen die Regel und kein Glücksfall ist. Die Hermesvilla, von Franz Joseph für Kaiserin Elisabeth errichtet, steht darin und trägt Ausstellungen. Markierte Wege und Aussichtspunkte ziehen durch das Gehege.
Was du tatsächlich siehst
- Wildschweine und Hirsche - frei innerhalb der Mauer, regelmäßig zu sehen.
- Eine 22 Kilometer lange Mauer - die Umfriedung der 1780er Jahre, die das Jagdgebiet schuf.
- Alter Eichenwald - nie bewirtschaftet, mit großen Altbäumen.
- Die Hermesvilla - Elisabeths Haus mitten im Gehege.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; die Tore schließen für die Wintermonate. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Öffnung ist saisonal und die Tore schließen früh - prüfe die Zeiten, bevor du aufbrichst. Hunde sind eingeschränkt. Wildschweine mit Frischlingen sind wirklich gefährlich; halte Abstand und bleib auf den Wegen.
In der Nähe
Schönbrunn und Hietzing liegen östlich; der Wienerwald zieht sich nach Westen weiter.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.