Kitzlochklamm
Eine Pinzgauer Klamm über Taxenbach mit einer Hängebrücke, einst von einem Handelsweg römischer Zeit gequert.
Die Rauriser Ache fällt bei Taxenbach durch die Kitzlochklamm in die Salzach, eine Klamm von rund anderthalb Kilometern, deren Wände sich stellenweise auf wenige Meter schließen und über hundert Meter aufsteigen, und der Weg hindurch - Stege, in den Fels geschlagene Tunnel, Stiegen und eine Hängebrücke über den tiefsten Abschnitt - steigt neben Rinnen und Fällen stetig an. Die Klamm war geschichtlich ein ernstes Hindernis: der Weg das Rauriser Tal hinauf zu den Goldbauen und über die Tauernpässe musste an ihr vorbei, und schon früh wurden Pfade an den Wänden gebaut und wieder gebaut. Die Runde dauert etwa anderthalb Stunden. Der Abfluss hängt von der Schneeschmelze im Rauriser Tal darüber ab, er ist also im späten Frühjahr und an heißen Sommertagen am stärksten.
Was du tatsächlich siehst
- Anderthalb Kilometer Klamm - Wände, die sich auf wenige Meter schließen und hundert Meter aufsteigen.
- Eine Hängebrücke - über den tiefsten Teil des Schlitzes.
- Felstunnel - Abschnitte durch die Wand geschlagen, wo es kein Band gab.
- Der Schmelzwasserabfluss - am stärksten im späten Frühjahr und an heißen Nachmittagen.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis Oktober; im Winter gesperrt. Zwei Stunden.
Ehrliche Erwartungen
Im Winter und nach Hochwasser oder Felssturz gesperrt. Dauerhaft nass und rutschig. Der Anstieg ist durchgehend. Nichts für jemanden, dem auf einer schwingenden Brücke unwohl wird.
In der Nähe
Das Rauriser Tal zieht sich darüber hinauf; Zell am See liegt westlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.