Naturpark Karwendel
Das größte Schutzgebiet Tirols, ein Kalkgebirge aus langen leeren Tälern nördlich von Innsbruck.
Das Karwendel umfasst rund siebenhundertzwanzig Quadratkilometer zwischen Inntal und deutscher Grenze, womit es das größte Schutzgebiet Tirols ist, und sein Bau ist ungewöhnlich: vier lange parallele Kalkketten, getrennt durch tiefe Täler, die von Ost nach West verlaufen und von denen die meisten keine durchgehende Straße haben, sodass das Innere zu Fuß, mit dem Rad oder mit den Shuttlebussen erreicht wird, die einige davon bedienen. Der Schutz ist hier alt und reicht in Teilen bis 1928 zurück. Die Nordkette steigt unmittelbar über Innsbruck auf, und ihre Bahn bringt dich in zwanzig Minuten aus der Stadtmitte auf zweitausend Meter, was der schnellste Zugang von einer Alpenstadt zu hochalpinem Gelände überhaupt ist. Steinadler, Gämsen und eines der letzten naturnahen Flusssysteme der Alpen, die Quellläufe der Isar, liegen darin.
Was du tatsächlich siehst
- Tirols größtes Schutzgebiet - 720 Quadratkilometer Kalkketten.
- Lange straßenlose Täler - zu Fuß, mit dem Rad oder dem Shuttlebus erreicht.
- Die Nordkettenbahn - von der Innsbrucker Innenstadt in zwanzig Minuten auf 2.000 Meter.
- Die Quellläufe der Isar - eines der letzten naturnahen Flusssysteme der Alpen.
Wann du hinfahren solltest
Juni bis Oktober für das hohe Gelände; die Nordkette fährt ganzjährig. Zwei Tage.
Ehrliche Erwartungen
Die Täler sind lang - acht bis fünfzehn Kilometer von den Straßenköpfen hinein -, plane also Räder oder den Shuttle ein. Die Hütten sind ausgebucht. Das Wetter schlägt auf den Graten rasch um. Oben auf der Nordkette ist es voll.
In der Nähe
Innsbruck liegt unmittelbar unter der Nordkette; der Achensee liegt östlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.