Naturpark Hohe Wand
Ein Kalkplateau, das in einer Felswand über dem Wiener Becken endet, mit einer Straße hinauf und einem Skywalk über der Kante.
Die Hohe Wand ist der letzte Vorposten der nördlichen Kalkalpen vor der Ebene, ein Plateau, das jäh in senkrechten Wänden von mehreren hundert Metern Höhe endet, die nach Osten über das Wiener Becken schauen - weshalb sie seit dem neunzehnten Jahrhundert eines der wichtigsten Klettergebiete der Wiener ist, mit Hunderten Routen in der Wand und einer langen Geschichte alpenvereinlicher Tätigkeit. Oben ist das Plateau Wiese und Föhre, mit einer Mautstraße hinauf, Wanderwegen entlang der Kante, einem Wildgehege mit Hirschen, Steinböcken und Murmeltieren, einem Klettersteignetz und einem stählernen Skywalk, der über den Abbruch auskragt. Von der Kante starten Gleitschirme. An einem klaren Tag reicht der Blick über die Ebene bis zur slowakischen Grenze, und die Auffahrt gehört zum Ausflug.
Was du tatsächlich siehst
- Eine Wand aus Kalkfels - Hunderte Meter über der Ebene, dicht mit Kletterrouten belegt.
- Ein Skywalk über der Kante - eine Stahlplattform, die vom Rand auskragt.
- Ein Plateau aus Wiese und Föhre - Wege, Hütten und ein Wildgehege oben.
- Ein Blick über das Becken - die Ebene, die sich nach Osten Richtung Slowakei zieht.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; die Mautstraße kann bei Schnee gesperrt sein. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Auffahrt kostet Maut und ist schmal mit Kehren. Die Kante ist stellenweise ungesichert und die Abbrüche sind tödlich. Dunst nimmt oft die Sicht. Der Wochenendandrang füllt die Parkplätze oben.
In der Nähe
Die Myrafälle und Muggendorf liegen südlich; Wiener Neustadt östlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.