Heiligenblut
Ein Dorf unter dem Großglockner, dessen gotischer Turm sich mit dem Berg deckt, am Ende der Hochalpenstraße.
Heiligenblut liegt auf etwa dreizehnhundert Metern am Kärntner Ende der Großglockner-Hochalpenstraße, und der Grund, weshalb es auf jedem Alpenplakat erscheint, ist eine Deckung: der spätgotische Turm der Kirche St. Vinzenz steht im Vordergrund, unmittelbar dahinter der Großglockner, der höchste Berg Österreichs, und von der Straße darunter lesen sich die beiden als eine Komposition. Der Name meint das Heilige Blut, nach einer Reliquie, die ein dänischer Adeliger, Briccius, hergebracht haben soll und der hier in einer Lawine umkam; die Kirche wurde ab dem fünfzehnten Jahrhundert errichtet, um sie zu bergen, und hat einen geschnitzten Flügelaltar von 1520. Das Dorf ist Stützpunkt für die Besteigung des Großglockners und für die Pasterze, die von der Franz-Josefs-Höhe die Straße hinauf erreicht wird.
Was du tatsächlich siehst
- Turm und Berg in einer Linie - der gotische Turm mit dem Großglockner dahinter.
- Ein Flügelaltar von 1520 - das geschnitzte Altarwerk in der Wallfahrtskirche.
- Die Reliquie des Heiligen Blutes - der Grund, weshalb die Kirche überhaupt hier steht.
- Die Hochalpenstraße - die mautpflichtige Route über den Pass nach Salzburg.
Wann du hinfahren solltest
Juni bis September; die Hochalpenstraße ist im Winter gesperrt. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Großglocknerstraße ist mautpflichtig und den größten Teil des Jahres von Schnee gesperrt. Wolken verdecken den Berg oft, was die Deckung verdirbt. Das Dorf ist klein und in der Saison betriebsam.
In der Nähe
Die Franz-Josefs-Höhe und die Pasterze liegen die Straße hinauf; Lienz liegt südlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.