Ars Electronica Center
Ein Museum für digitale Kunst und Wissenschaft am Donauufer in Linz, gebaut um einen Projektionsraum, in dem Bilder Wand und Boden bedecken.
Illustration - eine Szene im Geist des Ortes, kein Foto davon.
Ars Electronica begann 1979 in Linz als Festival zu Kunst und Technik, und das Museum, das daraus erwuchs, eröffnete 1996 und zog 2009 in diesen Glaskubus am Nordufer der Donau. Die Haut ist mit LEDs überzogen und wechselt nach Einbruch der Dunkelheit die Farbe, woran die meisten Linzer sie erkennen. Innen sind die Exponate zum Anfassen und wechseln häufig: Robotik, maschinelles Lernen, Biotechnologie, Prothetik, Arbeiten aus den Labors im Obergeschoss. Der Raum, an den sich Menschen erinnern, ist der Deep Space, in dem sehr große Bilder gleichzeitig auf Wand und Boden projiziert werden, in über den Tag verteilten Vorführungen.
Was du tatsächlich siehst
- Deep Space - der doppelte Projektionsraum, Wand und Boden, mit Vorführungen zu Kunst, Weltraum und Mikroskopie nach Zeitplan.
- Die Laborgeschosse - Arbeitstische zu Biotechnologie, Robotik und maschinellem Lernen, an denen man Dinge in die Hand nehmen kann.
- Die LED-Fassade - die farbwechselnde Haut, am besten von der Altstadt über den Fluss zu sehen.
- Die Festivalwoche - das Septemberprogramm, das sich über Spielorte in der ganzen Stadt verteilt.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig außer montags geöffnet. Das Gebäude wirkt nach Einbruch der Dunkelheit am besten, wenn die Fassade leuchtet, ein Besuch am späten Nachmittag deckt also Ausstellung und Außenwirkung ab. Die Deep-Space-Vorführungen laufen nach einem am Eingang ausgehängten Zeitplan, wähle also bei der Ankunft einen Termin. Das Festival nimmt Linz jeden September mehrere Tage lang ein und verlangt eine eigene Anmeldung.
Ehrliche Erwartungen
Vieles richtet sich an Schulgruppen und kann an Werktagvormittagen laut und voll sein. Interaktive Exponate gehen kaputt und bleiben eine Weile kaputt. Die Inhalte im Deep Space wiederholen sich, wenn du mehrere Vorführungen hintereinander mitmachst, und es gibt keine Sitzplätze, du stehst also oder legst dich auf den Boden. Die Beschriftung ist auf Deutsch ausführlich und auf Englisch dünner.
In der Nähe
Das Kunstmuseum Lentos und die Linzer Altstadt liegen jenseits der Nibelungenbrücke.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.