Altstadt von St. Pölten
Die nach Stadtrecht älteste Stadt Österreichs, mit barockem Kern und einem Regierungsviertel, das in den 1990er Jahren aus dem Nichts entstand.
Sankt Pölten erhielt 1159 das Stadtrecht, was es zur ältesten mit Stadtrecht versehenen Stadt Österreichs macht, und es war lange davor ein Kloster- und Marktort auf dem römischen Boden von Aelium Cetium. Die Altstadt ist kompakt und weitgehend barock: der Rathausplatz und der Herrenplatz mit bemalten Fassaden, der Dom mit romanischem Kern und einem schweren barocken Innenraum von Jakob Prandtauer, der hier lebte und starb, die Franziskanerkirche und eine Pestsäule. Was die Stadt veränderte, war 1986, als Niederösterreich - das von Wien aus regiert worden war, obwohl Wien nicht dazugehört - Sankt Pölten zur Landeshauptstadt wählte und ab 1992 an der Traisen ein ganzes Regierungs- und Kulturviertel in bewusst moderner Sprache gebaut wurde, einschließlich des Festspielhauses und des Landesmuseums.
Was du tatsächlich siehst
- Eine barocke Altstadt - Rathausplatz, Herrenplatz und bemalte Bürgerfassaden.
- Prandtauers Dominneres - die barocke Arbeit über einem romanischen Kern.
- Ein aus dem Nichts gebautes Hauptstadtviertel - der Regierungsbezirk der 1990er Jahre an der Traisen.
- Das älteste Stadtrecht Österreichs - 1159 verliehen.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Es ist eine arbeitende Landeshauptstadt und keine Fremdenverkehrsstadt - der alte Kern ist klein und sonntags still. Das Regierungsviertel ist Architektur und keine Besichtigung. Museen sind montags geschlossen.
In der Nähe
Die Mariazellerbahn fährt nach Süden; Melk und die Wachau liegen westlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.