Bad Radkersburg
Eine Renaissancestadt an der Mur, 1919 von der Grenze in zwei geteilt, mit einer Therme und einem unversehrten alten Kern.
Radkersburg war eine befestigte Stadt an der Mur, ein Grenzposten gegen die Osmanen, und ihr Kern ist weitgehend so erhalten, wie er gebaut wurde - ein Marktplatz mit Renaissance- und Barockhäusern unter Arkaden, ein Rathaus mit Turm, die Pestsäule am Hauptplatz und Abschnitte der Bastionsmauern, über Jahrzehnte instandgesetzt und mit einem europäischen Denkmalpreis ausgezeichnet. Die Grenze schnitt hindurch: 1919 wurde die Mur zur Grenze und die Vorstadt am jenseitigen Ufer fiel als Gornja Radgona an den neuen jugoslawischen Staat, sodass aus einer Stadt zwei in zwei Ländern wurden, und die Brücke dazwischen war ein kontrollierter Übergang, bis Slowenien 2007 dem Schengenraum beitrat. In den 1970er Jahren wurde Thermalwasser gefunden, und die Therme ist heute das Hauptgeschäft der Stadt.
Was du tatsächlich siehst
- Ein unversehrter Renaissancekern - Arkadenhäuser um den Platz und Bastionsmauern.
- Eine von einer Grenze geteilte Stadt - das jenseitige Ufer wurde 1919 jugoslawisch.
- Ein offener Übergang - die Brücke nach Gornja Radgona, seit 2007 frei begehbar.
- Eine Therme - auf dem in den 1970er Jahren gefundenen Wasser errichtet.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Altstadt ist klein und ruhig - die meisten Besucher kommen wegen der Therme. Die Südoststeiermark liegt mit öffentlichen Verkehrsmitteln weit von Graz entfernt. Der Sommer ist hier wirklich heiß.
In der Nähe
Gornja Radgona liegt über der Brücke in Slowenien; die steirische Weinstraße liegt nordwestlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.