Großer Ahornboden
Ein hoch gelegener Talboden, über den rund zweitausend alte Bergahorne verstreut stehen, die meisten davon jahrhundertealt.
Der Große Ahornboden ist ein flacher Talboden auf etwa zwölfhundert Metern tief im Karwendel, und über ihn hin stehen rund zweitausend Bergahorne, viele davon zwei- bis vierhundert Jahre alt, weit auseinander auf offener Weide, während die Spritzkarspitze und die Laliderer Wände unmittelbar dahinter aufsteigen. Die Bäume blieben durch die Weidewirtschaft stehen und wurden nicht gepflanzt, und der Bestand ist als Naturdenkmal geschützt; weil sie alt, hohl und im Absterben sind, läuft seit Jahrzehnten ein Nachpflanzungsprogramm, um den Bestand zu erhalten. Der Zugang ist eigenartig - die Straße hinein führt durch Bayern nach Hinterriß und dann eine Mautstraße hinauf -, was die Zahlen niedrig hält, ausgenommen im Oktober, wenn sich die Ahorne färben und sich das Tal mit Fotografen füllt.
Was du tatsächlich siehst
- Rund zweitausend alte Ahorne - über offene Weide verteilt, viele jahrhundertealt.
- Die Laliderer Wände - die Kalkwände, die das Tal hinter den Bäumen schließen.
- Ein geschütztes Naturdenkmal - mit Nachpflanzung, um den alternden Bestand zu tragen.
- Herbstfärbung - der Grund, weshalb sich das Tal im Oktober mit Fotografen füllt.
Wann du hinfahren solltest
Juni bis Oktober; der Oktober wegen der Färbung. Die Mautstraße ist im Winter gesperrt. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Zufahrt ist eine Mautstraße, die weitgehend über Deutschland erreicht wird, und sie schließt im Winter. Die Oktoberwochenenden sind äußerst voll und die Parkplätze füllen sich. An Einrichtungen gibt es ein Gasthaus und wenig sonst.
In der Nähe
Hinterriß ist der Straßenkopf; der Achensee liegt südöstlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.