Gollinger Wasserfall
Ein fünfundsiebzig Meter hoher Fall aus einer Karstquelle unter dem Tennengebirge, von Kokoschka gemalt und Andersens Schauplatz.
Der Schwarzbachfall bei Golling kommt aus dem Fels und nicht ein Tal herab: das Wasser ist eine Karstquelle, die aus dem Massiv des Tennengebirges austritt, und es fällt in zwei Stufen etwa fünfundsiebzig Meter in ein bewaldetes Becken, wobei ein Weg mit Stufen in rund zwanzig Minuten zwischen unterem und oberem Fall hinaufsteigt. Weil die Quelle im Kalk liegt, ist der Abfluss stetiger als bei einem regengespeisten Fall und hält auch trockene Zeiten durch. Der Ort - dunkler Fels, Moos, Gischt und eine kleine Kapelle darunter - zog Maler an, und Oskar Kokoschka malte ihn in den 1910er Jahren; Hans Christian Andersen besuchte ihn und verwendete ihn. Es ist ein kurzer Ausflug und keine Wanderung, und er lässt sich mit den nahen Salzachöfen verbinden, einer weit raueren und dramatischeren Klamm.
Was du tatsächlich siehst
- Ein Fall aus einer Karstquelle - fünfundsiebzig Meter in zwei Stufen aus dem Fels.
- Oberer und unterer Standpunkt - Stufen, die in zwanzig Minuten dazwischen hinaufsteigen.
- Stetiger Abfluss - quellgespeist, hält also besser durch als regengespeiste Fälle.
- Ein gemalter Ort - das Becken, in dem Kokoschka arbeitete und das Andersen beschrieb.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis Oktober; im Winter gesperrt oder vereist. Zwei Stunden.
Ehrliche Erwartungen
Es ist kurz - ein bis zwei Stunden. Der Weg ist von Gischt nass und rutschig. Der Parkplatz ist klein und am Wochenende voll. Im Winter und nach Sturmschäden geschlossen.
In der Nähe
Die Salzachöfen liegen nahe; Werfen und die Eisriesenwelt liegen südlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.