Naturpark Blockheide
Eine Waldviertler Heide, übersät mit gewaltigen gerundeten Granitblöcken, die zu Formen verwittert sind, die Namen tragen.
Die Blockheide vor Gmünd ist ein Streifen Heide und Magerweide im nördlichen Waldviertel, wo der Granituntergrund zu Hunderten gerundeter Blöcke verwittert ist, manche davon sehr groß, die über das offene Gelände hin auf- und nebeneinanderliegen. Die Formen entstehen durch chemische Verwitterung entlang von Klüften tief im Untergrund und die anschließende Abtragung des weicheren Materials ringsum, und die Ergebnisse haben über die Jahrhunderte Namen angesammelt - der Christbaumstein, der Frosch, das Salzfass, der Wackelstein, der sich trotz seiner Tonnen von Hand bewegen lässt. Ein Netz markierter Wege verbindet sie mit Informationstafeln, es gibt einen Aussichtsturm und einen Sonnenuhrengarten, und die Heide selbst trägt Trockenpflanzen und Wacholder. Sie ist flach, leicht zu begehen und sehr still, und am schönsten in der Herbstfärbung.
Was du tatsächlich siehst
- Gerundete Granitblöcke - Hunderte davon über die offene Heide verstreut.
- Benannte Formen - der Frosch, das Salzfass und der Wackelstein.
- Ein Aussichtsturm - der Blick über das Waldviertel und zur Grenze hin.
- Heidevegetation - Trockenpflanzen und Wacholder auf armem Granitboden.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; der Herbst wegen der Färbung auf der Heide. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Es ist ein stiller, zurückhaltender Ort - beeindruckende Geologie statt dramatischer Landschaft. Die Einrichtungen sind spärlich. Die Tafeln sind weitgehend auf Deutsch. Im hohen Gras gibt es Zecken.
In der Nähe
Gmünd liegt nebenan; die tschechische Grenze und České Velenice liegen daneben.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.