Yverdon-les-Bains
Eine Thermalstadt an der Spitze des Neuenburgersees, mit einem savoyischen Schloss, in dem Pestalozzi zwanzig Jahre lang seine Schule führte.
Die schwefelhaltigen Quellen hier wurden von den Römern genutzt und sind noch immer die Grundlage der Thermalbäder der Stadt. Das viereckige Schloss mit vier Rundtürmen wurde in den 1260er Jahren von Peter von Savoyen gebaut, und von 1805 bis 1825 führte Johann Heinrich Pestalozzi darin sein Institut - die Schule, die seine Gedanken zu einer vom Kind ausgehenden Erziehung international bekannt machte und Besucher aus ganz Europa anzog, um dem Unterricht zuzusehen. Das Schloss beherbergt heute das Stadtmuseum und eine Pestalozzi-Dokumentationsstelle. Yverdon hat zudem die Maison d'Ailleurs, ein Museum der Science-Fiction, der Utopie und der ausserordentlichen Reisen, was ungewöhnlich ist: Wenige Städte dieser Grösse halten eine öffentliche Sammlung zu diesem Feld.
Was du tatsächlich siehst
- Pestalozzis Institut - die Schule, die er von 1805 bis 1825 im Schloss führte.
- Ein savoyisches Schloss der 1260er Jahre - viereckig mit vier Rundtürmen.
- Schwefelquellen aus römischer Zeit - die noch die modernen Bäder speisen.
- Die Maison d'Ailleurs - ein öffentliches Museum der Science-Fiction und der Utopien.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Museen schliessen montags. Die Bäder sind eine moderne Kuranlage und verlangen entsprechend. Das Stadtzentrum ist ausserhalb des Schlossplatzes alltäglich. Der See liegt einen Weg vom Zentrum entfernt.
In der Nähe
Die Riedgebiete der Grande Cariçaie liegen dem See entlang; Sainte-Croix oben im Jura.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.