Das Schweizerische Landesmuseum
Ein Bau von 1898 in Gestalt einer Burg hinter dem Zürcher Bahnhof, mit der Hauptsammlung des Landes zur eigenen Geschichte.
Illustration - eine Szene im Geist des Ortes, kein Foto davon.
Das Landesmuseum wurde 1898 als bewusste Fantasie einer Schweizer Burg gebaut, Türmchen, Höfe und Türme hinter dem Hauptbahnhof aufgetürmt, und seine Aufgabe war stets, das Land sich selbst zu erklären. Die Dauerausstellungen reichen von vorgeschichtlichen Pfahlbauten über die Reformation, die Zunftstädte und die Industrie des neunzehnten Jahrhunderts, mit Raum um Raum voller Waffen und Rüstungen, bemalter Möbel, Kirchenschnitzerei und Münzen. Der Erweiterungsbau von 2016 von Christ und Gantenbein ist in der Stimmung das Gegenteil, ein gefalteter Betonflügel, an den Altbau gehängt, der die Wechselausstellungen hält. Die Texte enthalten Englisch, und die Archäologie- und Gotikräume sind der stärkste Teil des Ganzen.
Was du tatsächlich siehst
- Das Archäologiegeschoss - Pfahlbaufunde, bronzezeitliche Metallarbeit und römisches Material.
- Die Rüstkammer - Säle voller Rüstungen, Hellebarden und bemalter Schilde.
- Die Gotikräume - Altarbilder und geschnitzte Heilige aus Landkirchen.
- Den Flügel von 2016 - einen gefalteten Betonanbau mit den Wechselausstellungen.
Wann du hinfahren solltest
Montags geschlossen, an einem Abend in der Woche lange offen und am vollsten an nassen Wochenendnachmittagen, wenn die ganze Stadt einen Plan für drinnen sucht. Neunzig Minuten decken die Höhepunkte ab, ein halber Tag das Ganze. Schulklassen füllen das Archäologiegeschoss an Wochentagvormittagen während des Semesters, komm also nach dem Mittag, wenn du es ruhig willst.
Ehrliche Erwartungen
Es ist ein grosses Haus mit altmodischer Objektdichte, und die mittleren Geschosse können sich wie Vitrine um Vitrine ohne durchgehenden Faden anfühlen. Säle schliessen ohne grosse Vorankündigung für Umbauten. Das Äussere verspricht eine Festung und liefert ein in den 1890er Jahren entworfenes Museum, was enttäuscht, wer etwas wirklich Mittelalterliches erwartet hat.
In der Nähe
Der Platzspitzpark liegt dahinter, wo die Sihl auf die Limmat trifft, und der Bahnhof ist gegenüber.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.