St. Moritz
Der Engadiner Ferienort, in dem der Wintertourismus aus einer Wette entstand und in dem die Natureisbahn jedes Jahr neu gebaut wird.
Der Wintertourismus in den Alpen hat hier einen belegten Anfangspunkt. Im September 1864 wettete der Hotelier Johannes Badrutt mit einer Gruppe abreisender britischer SommergĂ€ste, dass ihnen der Engadiner Winter gefallen werde, und bot an, ihre Kosten zu tragen, falls nicht; sie kamen an Weihnachten, blieben bis zum FrĂŒhling, und die Gewohnheit verbreitete sich. St. Moritz richtete spĂ€ter zwei Olympische Winterspiele aus und baute den Cresta Run, eine Natureis-Skeletonbahn, die jede Saison von Hand neu erstellt wird, und den Olympia Bob Run, die einzige Natureis-Bobbahn, die noch im Wettkampf genutzt wird. DarĂŒber hinaus lebt der Ort vom See, vom Licht und von einem gewissen zur Schau gestellten Reichtum. Die Mineralquellen, die zuerst Besucher anzogen, werden seit dreitausend Jahren genutzt.
Was du tatsÀchlich siehst
- Die Wette von 1864 - den Einsatz, der den alpinen Wintertourismus begrĂŒndete.
- Den Cresta Run - eine Natureis-Skeletonbahn, jede Saison neu gebaut.
- Die einzige Natureis-Bobbahn - die Olympiabahn, noch im Wettkampf genutzt.
- Seit drei Jahrtausenden genutzte Quellen - das Mineralwasser, das zuerst da war.
Wann du hinfahren solltest
Dezember bis MĂ€rz oder Juni bis September. Zwei Tage.
Ehrliche Erwartungen
Es gehört zu den teuersten Orten der Schweiz. Der Ort selbst ist modern und verbaut - die Schönheit liegt im umgebenden Tal statt in den Strassen. Zwischen den Saisons schliesst vieles. Der Cresta Run hat eigene Mitgliedschaftsregeln und ist keine öffentliche Attraktion.
In der NĂ€he
Silsersee und Silvaplana liegen talaufwĂ€rts; Corvatsch und Diavolezza darĂŒber.
Ăffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale SchlieĂungen Ă€ndern sich - prĂŒfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.