Romont
Eine ummauerte Hügelstadt im Freiburgischen mit dem Schweizer Museum für Glasmalerei, in der ehemaligen Burg der Bischöfe.
Romont sitzt auf einem langen Grat über der Glane, mit weitgehend vollständigen mittelalterlichen Mauern - einem Ring aus Wehrgängen und Türmen, der sich umrunden lässt, für eine Schweizer Stadt dieser Grösse ungewöhnlich. Die im dreizehnten Jahrhundert von Peter von Savoyen erbaute Burg beherbergt das Vitromusée, das nationale Museum für Glasmalerei und Hinterglasmalerei: Es deckt das mittelalterliche Handwerk ab, die Technik der Hinterglasmalerei, die Wiederbelebung im neunzehnten Jahrhundert und zeitgenössische Arbeiten, mit einer Sammlung, die Scheiben aus abgebrochenen Kirchen im ganzen Land enthält. Die Stiftskirche daneben hat eigene Verglasung, darunter Fenster des zwanzigsten Jahrhunderts von Alexandre Cingria und Sergio de Castro. Die Zisterzienserabtei La Fille-Dieu, 1268 gegründet, steht knapp ausserhalb der Stadt.
Was du tatsächlich siehst
- Das nationale Glasmalereimuseum - vom Mittelalter bis in die Gegenwart, in der Burg.
- Vollständige mittelalterliche Wehrmauern - einen begehbaren Ring um den Grat.
- Kirchenglas des zwanzigsten Jahrhunderts - Cingria und de Castro in der Stiftskirche.
- Die Abtei La Fille-Dieu - zisterziensisch, 1268 gegründet, gleich ausserhalb.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober für die Mauern; das Museum ist ganzjährig offen. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Das Museum schliesst montags und sein Thema ist speziell. Romont ist klein und still. Der Grat verlangt einen stetigen Anstieg vom Bahnhof im Tal. Die Beschriftung ist auf Französisch.
In der Nähe
Freiburg liegt im Nordosten; Greyerz und der Moléson im Süden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.