Pontresina
Ein Bergsteigerstützpunkt der Belle Epoque unter der Bernina, ruhiger als St. Moritz und für Kletternde statt für die Gesellschaft gebaut.
Pontresina liegt auf etwa achtzehnhundert Metern am Eingang des Berninatals, und es entwickelte sich anders als sein berühmter Nachbar: Wo St. Moritz die Gesellschaft anzog, zog Pontresina Bergsteiger an, die zu Piz Bernina, Piz Palü und den Rosegspitzen aufbrachen, und das Dorf wuchs um das Führerwesen statt um die Mode. Die hier gegründete Bergsteigerschule gehört zu den ältesten der Schweiz. Seine Hotels sind Belle Epoque im gleichen Zeitstil, doch der Ton ist ein anderer. Val Roseg und Val Morteratsch öffnen sich unmittelbar vom Dorf aus, beide autofrei, und die Kapelle Santa Maria darüber birgt Wandmalereien des dreizehnten Jahrhunderts, darunter einen Zyklus zur Legende der heiligen Maria Magdalena.
Was du tatsächlich siehst
- Ein Führerdorf - um das Bergsteigen gebaut statt um die Gesellschaft.
- Hotels der Belle Epoque - die Architektur der Zeit ohne den Ton von St. Moritz.
- Zwei autofreie Täler - Roseg und Morteratsch, vom Dorf aus offen.
- Die Wandmalereien von Santa Maria - einen Zyklus des dreizehnten Jahrhunderts in der Kapelle darüber.
Wann du hinfahren solltest
Juni bis September oder die Skisaison. Zwei Tage.
Ehrliche Erwartungen
Die Preise sind auf Engadiner Niveau, wenn auch unter St. Moritz. Zwischen den Saisons leert sich das Dorf und Hotels schliessen. Die Kapelle darüber hat begrenzte Zeiten. Das Wetter ist auf dieser Höhe bis weit in den Juni kalt.
In der Nähe
Val Roseg und Morteratsch liegen vor der Tür; die Diavolezza die Bernina hinauf.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.