Patek Philippe Museum
Fünf Jahrhunderte Uhrmacherei in einem Genfer Werkstattgebäude, samt Automaten und den Emails, die dazugehörten.
Das Museum belegt ein Werkstattgebäude der 1920er Jahre, das Patek Philippe instand setzte, und es trennt sich sauber in zwei Sammlungen. Die Antikensäle decken die Uhrmacherei ab dem sechzehnten Jahrhundert ab, mit Genfer Emailminiaturen, Singvogeldosen, Automaten und Taschenuhren von äusserster Kompliziertheit vieler Hersteller - nicht nur der des Hauses. Darüber sitzt die eigentliche Patek-Sammlung, die von 1839 bis in die Gegenwart reicht, samt dem Calibre 89 und für bestimmte Kunden gefertigten Stücken. Es gibt zudem eine Bibliothek von rund achttausend Bänden zur Uhrmacherei. Es ist ein Unternehmensmuseum, doch die antiken Bestände sind von einer Güte, die es zu den ernsthaften kunstgewerblichen Sammlungen Europas zählt statt zu einem Markenschauraum.
Was du tatsächlich siehst
- Uhrmacherei ab dem sechzehnten Jahrhundert - Antikensäle, die viele Hersteller abdecken.
- Genfer Emails und Automaten - Miniaturen und Singvogelmechanismen.
- Die Haussammlung ab 1839 - samt ihren kompliziertesten Stücken.
- Eine Uhrenbibliothek - etwa achttausend Bände.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig, dienstags bis samstags nachmittags. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Öffnungszeiten sind eng - nur nachmittags, sonntags und montags geschlossen. Es ist ein Unternehmensmuseum, und der hauseigene Teil liest sich entsprechend. Das Fotografieren ist eingeschränkt. Das Material belohnt Interesse an Mechanik; beiläufige Besucher finden es womöglich dicht.
In der Nähe
Carouge liegt im Süden jenseits der Arve; die Altstadt im Nordosten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.