Kunstmuseum Basel
Die älteste öffentliche Kunstsammlung der Welt, 1661 von einem Stadtrat gekauft, um zu verhindern, dass sie die Stadt verlässt.
Im Jahr 1661 kaufte die Stadt Basel das Amerbach-Kabinett - eine von einer örtlichen Familie zusammengetragene Sammlung, die eine grosse Gruppe von Holbein-Werken umfasste - eigens, um den Verkauf ins Ausland zu verhindern, und stellte es öffentlich aus. Dieser Akt gilt allgemein als die Schaffung der ersten städtischen, der Öffentlichkeit zugänglichen Sammlung überhaupt, was das Kunstmuseum der Abstammung nach zum ältesten öffentlichen Kunstmuseum der Welt macht. Der Holbein-Bestand bleibt der grösste überhaupt. Ringsum reicht die Sammlung von spätmittelalterlichen Tafeln über Böcklin und Schweizer Werke des neunzehnten Jahrhunderts bis zu einem sehr starken Teil des zwanzigsten Jahrhunderts - Picasso, Braque, Mondrian, Klee und amerikanische Nachkriegsmalerei - über drei unterirdisch verbundene Gebäude.
Was du tatsächlich siehst
- Die älteste öffentliche Sammlung der Welt - 1661 von der Stadt gekauft.
- Den grössten Holbein-Bestand - den Kern des Amerbach-Kaufs.
- Starke moderne Säle - Picasso, Braque, Mondrian und amerikanische Nachkriegswerke.
- Drei verbundene Gebäude - das historische Haus, den Neubau und den Gegenwartsraum.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig, montags geschlossen. Mindestens ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Sammlung ist gross genug, dass ein einzelner Besuch einen Bruchteil abdeckt. Die Werke wechseln, und bestimmte Bilder hängen womöglich nicht. Der Eintritt ist nicht günstig, auch wenn es freie Abende gibt. Basel ist allgemein teuer.
In der Nähe
Das Museum Tinguely liegt am Rhein; die Fondation Beyeler in Riehen.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.