Kunsthaus Zürich
Die grösste öffentliche Kunstsammlung der Schweiz, aufgeteilt auf einen Bau von 1910 und eine Erweiterung von 2021 gegenüber am Platz.
Illustration - eine Szene im Geist des Ortes, kein Foto davon.
Das Kunsthaus hält die grösste öffentliche Sammlung Schweizer Kunst überhaupt und genug darüber hinaus, um einen Nachmittag zu füllen, ohne ein Land zu wiederholen. Der Moser-Bau von 1910 wurde zweimal erweitert, bevor 2021 David Chipperfields Block gegenüber am Heimplatz eröffnete, was die Ausstellungsfläche etwa verdoppelte und den Impressionisten und den Nachkriegsräumen Luft gab. Der Kern ist Ferdinand Hodler, dessen Berggemälde im grossen Massstab anders wirken, und Alberto Giacometti, den das Museum in echter Tiefe besitzt. Ringsum sitzen Füsslis Traumszenen, ein Munch-Raum, wie man ihn ausserhalb Norwegens selten findet, Seerosen von Monet und ein moderner Flügel, der über Rothko, Beuys und Bacon läuft. Die Beschriftung ist durchgehend auf Deutsch und Englisch.
Was du tatsächlich siehst
- Die Hodler-Räume - Schweizer Landschafts- und Figurenmalerei in dem Massstab, für den sie gemacht wurde.
- Die Giacometti-Bestände - eine der tiefsten Sammlungen seiner Plastik und Zeichnung.
- Den Chipperfield-Bau - die Erweiterung von 2021 gegenüber am Heimplatz, durch einen unterirdischen Gang verbunden.
- Die Werke Füsslis - die Traum- und Albtraumszenen des in Zürich geborenen Malers.
Wann du hinfahren solltest
Montags geschlossen, mit einem späten Abend unter der Woche, der die ruhigste Zeit für die grossen Räume ist. Grosse Leihausstellungen verkaufen Zeitfenstertickets und füllen die Wochenenden, buche sie also vorab oder komm an einem Werktagvormittag. Der Winter passt dazu, denn die Sammlung ist drinnen, und das Zürcher Wetter im Januar spricht nicht fürs Spazieren.
Ehrliche Erwartungen
Zwei Gebäude und ein Tunnel bedeuten viel Gehen, und die geteilte Sammlung macht es leicht, einen ganzen Flügel zu verpassen; nimm den Plan an der Kasse mit. Der Eintritt ist nach Museumsmassstab teuer, und Sonderschauen kosten obendrauf. Teile der Sammlung wechseln ohne Ankündigung ins Depot, und die grauen Säle des Neubaus lassen manche Besucher kalt.
In der Nähe
Das Schauspielhaus liegt gegenüber am Heimplatz, und die Altstadt ist zehn Minuten bergab.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.