Gstaad
Ein Kurort im Saanenland, der die Chaletbauvorschriften streng hielt, weshalb der teure Teil von der Strasse aus weitgehend unsichtbar ist.
Gstaad wurde im zwanzigsten Jahrhundert ein internationaler Kurort und zog eine bestimmte Art wohlhabender GĂ€ste an, doch die örtliche Bauordnung hielt die traditionelle Chaletform verbindlich - deshalb zeigt sich das Dorf als Holz und GiebeldĂ€cher statt als TĂŒrme, und das Geld steckt hinter den Fassaden statt zur Schau. Die Promenade ist verkehrsfrei. Sein Veranstaltungskalender trĂ€gt das Profil: das Swatch Beach Volleyball Major im Juli, das Menuhin Festival - begrĂŒndet von Yehudi Menuhin, der in der NĂ€he lebte - ĂŒber den Sommer und die Swiss Open im Tennis auf Sand. Ringsum ist das Saanenland echtes Bauernland, und das Wander- und Langlaufnetz ist ausgedehnt.
Was du tatsÀchlich siehst
- Verbindliches Chaletbauen - eine Ordnung, die das Dorf traditionell aussehen lÀsst.
- Das Menuhin Festival - vom Geiger begrĂŒndet, ĂŒber den Sommer abgehalten.
- Eine FussgĂ€ngerpromenade - das fĂŒr den Durchgangsverkehr gesperrte Zentrum.
- Arbeitendes Bauernland ringsum - das Saanenland jenseits des Kurorts.
Wann du hinfahren solltest
Dezember bis MĂ€rz oder Juli bis September. Zwei Tage.
Ehrliche Erwartungen
Es gehört zu den teuersten Orten der Schweiz, und die Preise beschrĂ€nken sich nicht auf die Luxushotels. Zwischen den Saisons ist vieles geschlossen. Das Dorf ist klein; der Reiz sind die Lage und der Kalender statt SehenswĂŒrdigkeiten.
In der NĂ€he
Der Lauenensee liegt im Seitental; ChĂąteau-d'Oex im Westen an der Strecke.
Ăffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale SchlieĂungen Ă€ndern sich - prĂŒfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.