Grimselpass
Ein Pass durch geschliffenen Granit und Stauseen, wo ein Hospiz von einem Damm ertränkt und höher neu gebaut wurde.
Die Grimsel quert auf 2.164 Metern zwischen dem Haslital und der oberen Rhone, und die Landschaft ist anders als bei den meisten Alpenpässen: kahler, vom Eis glatt geschliffener Granit, fast keine Vegetation und eine Kette von Stauseen - Räterichsboden, Grimselsee, Oberaarsee -, ab den 1920er Jahren für eines der grossen Wasserkraftwerke des Landes gebaut. Das alte Grimsel Hospiz, das seit dem dreizehnten Jahrhundert Reisende beherbergt hatte, wurde beim Anheben des Sees überflutet, und ein neues entstand auf der Staumauerkrone. Geführte Touren laufen in den Stollen des Kraftwerks, und die Gelmerbahn liegt an der Nordrampe. Der Furka- und der Sustenpass treffen dieselbe Strasse, was eine Runde ergibt, die Autofahrende und Motorradfahrende anzieht.
Was du tatsächlich siehst
- Eisgeschliffenen Granit - kahlen, ausgeschliffenen Fels fast ohne Vegetation.
- Ein ertränktes Hospiz - die mittelalterliche Zuflucht überflutet, auf der Staumauer neu gebaut.
- Eine Kette von Stauseen - das ab den 1920er Jahren gebaute Kraftwerk.
- Drei zusammentreffende Pässe - Grimsel, Furka und Susten auf einer Runde.
Wann du hinfahren solltest
Mitte Juni bis Oktober. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Strasse schliesst über den Winter, meist ab Oktober. Das Wetter zuoberst ist in jedem Monat rau. Die Absenkung der Speicher lässt spät in der Saison kahle Ufer zurück. Der Motorradverkehr ist an Sommerwochenenden sehr stark.
In der Nähe
Die Gelmerbahn liegt auf der Nordseite; die Furka und der Rhonegletscher im Süden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.