Baden
Ein Thermalort an der Limmat, dessen römerzeitliche Quellen 2021 in einem Badehaus von Mario Botta wieder geöffnet wurden.
Badens Quellen sind die heissesten und mineralreichsten der Schweiz, treten mit etwa siebenundvierzig Grad aus und werden seit den Römern genutzt, die die Siedlung Aquae Helveticae nannten. Der Ort war im fünfzehnten und sechzehnten Jahrhundert ein mondänes europäisches Bad und ging dann zurück; das historische Bäderquartier stand jahrzehntelang weitgehend geschlossen, bis 2021 eine neue Anlage von Mario Botta eröffnete und das öffentliche Baden an den Ort zurückbrachte. Über der Altstadt stehen die Ruinen der Burg Stein, 1712 gesprengt, und eine gedeckte Holzbrücke quert die Limmat. In Baden wurde 1891 auch Brown, Boveri und Cie gegründet, und die Industriegeschichte behandelt das Stadtmuseum.
Was du tatsächlich siehst
- Die heissesten Quellen der Schweiz - etwa 47 Grad, seit der Römerzeit genutzt.
- Ein Botta-Badehaus von 2021 - öffentliches Baden, ins historische Quartier zurückgeholt.
- Die Ruinen der Burg Stein - 1712 gesprengt, über der Altstadt.
- Eine gedeckte Holzbrücke - die Limmat unterhalb des Ortes querend.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die neuen Bäder sind gut besucht und verlangen Kurpreise. Ein Grossteil des alten Bäderquartiers wird noch umgebaut. Die moderne Stadt ist industriell. Sie liegt nah genug an Zürich, um an Wochenenden voll zu sein.
In der Nähe
Vindonissa und Königsfelden liegen im Westen; Zürich eine kurze Bahnfahrt östlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.