Bains des Pâquis
Öffentliche Seebäder auf einer Genfer Mole, durch eine Volksabstimmung vor dem Abbruch gerettet und an jedem Tag des Jahres offen.
Die Bains des Pâquis belegen eine in den Genfersee hinauslaufende Mole und sind einer der ganz wenigen wirklich demokratischen Orte einer teuren Stadt: Der Eintritt kostet ein paar Franken, das Publikum ist jeden Alters und Einkommens, und geöffnet ist an jedem Tag des Jahres. Im Jahr 1987 schlug die Stadt vor, das verfallende Bauwerk abzubrechen und zu ersetzen; ein Verein bildete sich zu seiner Rettung, die Frage kam vor das Volk, und die Genferinnen und Genfer stimmten dafür, sie zu behalten und instand zu setzen. Der Winter ist das örtliche Ritual - eine holzbefeuerte Sauna und ein Hammam laufen, und Brauch ist es, zwischen ihnen und dem eiskalten See zu wechseln und danach im kleinen Restaurant auf der Mole Fondue zu essen.
Was du tatsächlich siehst
- Eine per Volksabstimmung gerettete Mole - die Genfer stimmten 1987 gegen den Abbruch.
- Ein paar Franken Eintritt - einen seltenen günstigen öffentlichen Ort in der Stadt.
- Wintersauna und kalten See - das örtliche Wechselritual.
- Fondue auf der Mole - das kleine Restaurant, das dazugehört.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig - Sommer zum Baden, Winter für die Sauna. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
An heissen Tagen und zu den winterlichen Saunazeiten ist es voll. Die Ausstattung ist absichtlich einfach - das ist ein öffentliches Bad, kein Spa. Der See ist ganzjährig kalt. Fondueplätze brauchen im Winter eine Reservierung.
In der Nähe
Der Jet d'Eau liegt jenseits des Wassers; die Altstadt im Süden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.