Gottlieben
Ein Fachwerkweiler am Rhein, in dem Jan Hus festgehalten wurde, bevor ihn das Konzil von Konstanz verurteilte.
Gottlieben ist eine der kleinsten Gemeinden des Thurgaus, eine kurze Reihe von FachwerkhĂ€usern am Ufer des Seerheins, wo das Wasser den Bodensee verlĂ€sst, mit zwei grossen alten Hotels zum Fluss hin. Sein Schloss, im dreizehnten Jahrhundert von den Bischöfen von Konstanz erbaut, hielt Jan Hus 1414-15 in seinen Kellern fest, bevor ihn das Konzil von Konstanz verurteilte und verbrannte, und spĂ€ter hielt es Papst Johannes XXIII. nach dessen Absetzung - zwei Gefangene sehr verschiedener Art innerhalb weniger Jahre. Das Schloss ist in Privatbesitz und nicht offen. Das Dorf lebt von seiner Lage und vom Hussenbrot, einem nach Hus benannten sĂŒssen GebĂ€ck, das in der BĂ€ckerei verkauft wird. Der Uferweg nach Konstanz ist eine flache halbe Stunde.
Was du tatsÀchlich siehst
- Eine Reihe FachwerkhÀuser - das ganze Dorf, am Ufer des Seerheins.
- Das Schloss, das Hus festhielt - und spÀter einen abgesetzten Papst; in Privatbesitz.
- Hussenbrot - das nach dem Gefangenen benannte sĂŒsse GebĂ€ck.
- Einen flachen Uferweg nach Konstanz - etwa eine halbe Stunde dem Ufer entlang.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober. Zwei Stunden.
Ehrliche Erwartungen
Das Dorf ist winzig, und das Schloss lĂ€sst sich nicht besuchen - die Verbindung ist historisch, nichts, wo man hineingehen kann. Die Restaurants sind das HauptgeschĂ€ft, und die Preise sind hoch. Es fĂŒllt sich mit TagesgĂ€sten von den Schiffen.
In der NĂ€he
Konstanz liegt jenseits der deutschen Grenze; Arenenberg im Westen am Untersee.
Ăffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale SchlieĂungen Ă€ndern sich - prĂŒfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.