Gotthardpass
Die Querung, die die Schweiz zum Transitland machte, geöffnet, als eine Schluchtbrücke die Route endlich passierbar machte.
Der Gotthard ist weder der höchste noch der leichteste Alpenpass, doch er ist die direkteste Linie vom Rheinbecken zur Poebene, und seine Geschichte dreht sich um ein Hindernis: Die Schöllenenschlucht nördlich der Passhöhe war unpassierbar, bis im dreizehnten Jahrhundert eine Route hindurchgeführt wurde, mit der Teufelsbrücke als Wahrzeichen dieser Arbeit. Einmal offen, wurde der Pass zum wichtigsten Nord-Süd-Korridor und formte Politik und Wirtschaft der Region neu. Die Passhöhe auf 2.106 Metern hält ein Hospiz, einen See und das Museum Sasso San Gottardo in einer ehemaligen, in den Fels geschlagenen Artilleriefestung. Alte gepflasterte Abschnitte der historischen Strasse sind erhalten und begehbar, und Bahn- und Strassentunnel tragen den Verkehr heute darunter.
Was du tatsächlich siehst
- Die Schöllenenschlucht - das Hindernis, dessen Querung die Route öffnete.
- Eine Passhöhe auf 2.106 Metern - Hospiz, See und die alten Strassenbauten.
- Sasso San Gottardo - ein Museum in einer in den Berg geschlagenen Festung.
- Gepflasterte Abschnitte der alten Strasse - begehbare Stücke der historischen Route.
Wann du hinfahren solltest
Ende Mai bis Oktober, solange die Passstrasse offen ist. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Der Pass schliesst über den Winter - dann fahren nur die Tunnel, und die umgehen alles hier Beschriebene. Das Wetter auf der Höhe schlägt schnell um, und es schneit in jedem Monat. Sommerwochenenden bringen starken Motorradverkehr. Das Festungsmuseum hat saisonale Zeiten.
In der Nähe
Andermatt und die Teufelsbrücke liegen im Norden; Airolo und das Tessin im Süden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.