Glasi Hergiswil
Die letzte mundgeblasene Glashütte der Schweiz, 1975 von einem Gestalter vor der Schliessung gerettet, der sie kaufte.
In Hergiswil wird seit 1817 Glas gemacht, mit dem Sand, dem Holz und dem Seetransport, die an diesem Ufer verfügbar waren. Bis 1975 ging die Hütte zugrunde und sollte schliessen; die Belegschaft besetzte das Gelände, und der Gestalter Roberto Niederer übernahm es und hielt das Mundblasen am Leben, als jede andere Schweizer Glashütte mechanisiert oder geschlossen hatte - sie ist heute die einzige verbliebene, die es tut. Besucher können den Glasbläsern von einer Galerie aus bei der Arbeit an den Öfen zusehen, was frei ist, und ein kostenpflichtiges Museum erzählt die Geschichte über eine begehbare Installation mit Klang und Dunkelheit statt mit Vitrinen. Es gibt ein Glaslabyrinth und einen grossen Laden. Die Hütte liegt unmittelbar am Vierwaldstättersee unter dem Pilatus.
Was du tatsächlich siehst
- Mundblasen am Ofen - die letzte solche Hütte der Schweiz, frei zu beobachten.
- Eine Rettung 1975 - von Arbeitern besetzt, dann von einem Gestalter gekauft.
- Ein begehbares Museum - die Geschichte inszeniert statt in Vitrinen gezeigt.
- Ein Glaslabyrinth - die Familienattraktion des Geländes.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; geblasen wird an Werktagen, nicht an Wochenenden. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Das Glasblasen ist nur während der Produktionszeiten zu sehen - prüfe das vorher, denn Wochenenden und Feiertage bedeuten meist kalte Öfen. Das Gelände ist kommerziell und endet in einem grossen Laden. Es ist klein.
In der Nähe
Der Pilatus erhebt sich unmittelbar darüber; Luzern liegt am See entlang.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.