Gandria
Ein Dorf, am Wasserrand des Luganersees an den Fels gestapelt, mit Gassen, die für jedes Fahrzeug zu eng sind.
Gandria klebt am Fuss des Monte Brè, wo der Hang auf den See trifft, und wurde von Fischern und Schmugglern auf so steilem Grund gebaut, dass die Häuser unmittelbar im Wasser stehen, mit Terrassen darüber und Treppengassen dazwischen - kein Fahrzeug kommt hinein, und Waren bewegen sich bis heute von Hand oder per Boot. Das Dorf wird von Lugano aus zu Fuss über den Sentiero di Gandria erreicht, einen Olivenweg am Ufer, oder per Schiff. Jenseits des Wassers belegt in Cantine di Gandria das Schweizer Zollmuseum einen ehemaligen Wachtposten und behandelt den Schmuggel an dieser Grenze ausführlich, samt beschlagnahmter Schmuggelware und dem Einfallsreichtum, mit dem sie bewegt wurde, was zu einem Dorf mit dieser Geschichte passt.
Was du tatsächlich siehst
- Häuser, die im See stehen - an der Wasserlinie unter dem Fels gebaut.
- Treppengassen ohne Fahrzeuge - alles von Hand oder per Boot bewegt.
- Den Olivenweg ab Lugano - den Sentiero di Gandria am Ufer entlang.
- Das Zollmuseum gegenüber - Schmuggel an dieser Grenze, mit den Beweisstücken erzählt.
Wann du hinfahren solltest
März bis November. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Es gibt keinen Parkraum - komm per Schiff, Bus oder zu Fuss. Die Gassen bedeuten viele Stufen. Das Dorf ist klein, und seine Restaurants füllen sich mit den Schiffsankünften. Das Museum wird über eine eigene kurze Überfahrt erreicht.
In der Nähe
Lugano liegt westlich am Ufer; die italienische Grenze unmittelbar im Osten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.