Eglisau
Eine bemalte Flussstadt am Hochrhein, deren untere Gassen ertranken, als ein Kraftwerk 1920 das Wasser anhob.
Eglisau liegt dort, wo der Rhein an der alten Nordstrasse gequert wird, und seine Hauptgasse aus hohen bemalten HĂ€usern mit Staffelgiebeln ist eine der besterhaltenen Kleinstadtfronten des Kantons. Die Gestalt der Stadt wurde durch Ingenieurbau verĂ€ndert: Das 1920 vollendete Kraftwerk Eglisau-Glattfelden hob den Fluss um mehrere Meter und setzte die unterste HĂ€userzeile und das alte Uferquartier dauerhaft unter Wasser - der Verlust ist auf örtlich ausgestellten Fotografien sichtbar und daran, wie die verbliebenen HĂ€user heute mit den FĂŒssen an der Wasserlinie stehen. Am Hang darĂŒber wachsen Reben; Eglisau ist eine der nördlichsten Weinbaugemeinden des Kantons. In der Saison fahren Schiffe flussabwĂ€rts Richtung Rheinau.
Was du tatsÀchlich siehst
- Eine bemalte Hauptgasse - hohe StaffelgiebelhĂ€user ĂŒber dem Fluss.
- Ein ertrunkenes Unterquartier - HĂ€user, verloren, als der Damm 1920 den Rhein anhob.
- NordzĂŒrcher Rebberge - Reben am Hang hinter der Stadt.
- Flussschiffe in der Saison - Kurse flussabwÀrts Richtung Rheinau.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Stadt ist klein - ein bis zwei Stunden decken sie ab. Die Schiffe fahren saisonal. Das Eisenbahnviadukt beherrscht ein Ende des Blicks. Die ParkplÀtze nahe dem Ufer sind knapp.
In der NĂ€he
Das Kloster Rheinau liegt flussabwÀrts; Schaffhausen und der Rheinfall im Nordwesten.
Ăffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale SchlieĂungen Ă€ndern sich - prĂŒfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.