Bischofszell
Eine kleine Barockstadt am Zusammenfluss von Thur und Sitter, mit einem Rosenfest alle zwei Jahre.
Bischofszell wuchs am Zusammenfluss von Thur und Sitter, und die Bischöfe von Konstanz, die es hielten, hinterliessen ihm ein kompaktes Stadtzentrum, das einen Brand von 1743 ĂŒberstand, um in zurĂŒckhaltendem Barock wieder aufgebaut zu werden - deshalb hat die Hauptgasse eine fĂŒr einen Ort dieser Grösse ungewöhnliche Geschlossenheit, mit einem Rathaus von 1747, Lauben und bemalten Fassaden. Die mittelalterliche ThurbrĂŒcke, eine der Ă€ltesten SteinbrĂŒcken des Landes, quert unterhalb der Stadt. Jedes zweite Jahr Ende Juni fĂŒllt die Rosenwoche die Gassen mit Rosenschmuck, ein Anlass, den die Stadt seit Jahrzehnten durchfĂŒhrt. Der umliegende Thurgau ist Obstland, und Most und Saft aus den ObstgĂ€rten sind ein örtliches Grundnahrungsmittel.
Was du tatsÀchlich siehst
- Eine geschlossene barocke Hauptgasse - nach dem Brand von 1743 wieder aufgebaut.
- Eine mittelalterliche SteinbrĂŒcke - eine der Ă€ltesten erhaltenen der Schweiz.
- Die Rosenwoche - ein Rosenfest jedes zweite Jahr Ende Juni.
- Thurgauer Obstland - Most und Fruchtsaft von den umliegenden Höfen.
Wann du hinfahren solltest
Ende Juni in geraden Jahren fĂŒr die Rosen; sonst April bis Oktober. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Es ist eine kleine Stadt, und ein bis zwei Stunden decken sie ab. Das Rosenfest ist zweijĂ€hrlich - prĂŒfe das Jahr. Die Museen haben kurze Zeiten. Die Bahnverbindungen sind Nebenlinie und selten.
In der NĂ€he
St. Gallen und seine Stiftsbibliothek liegen im Osten; der Bodensee im Norden.
Ăffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale SchlieĂungen Ă€ndern sich - prĂŒfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.