Zons
Eine winzige Zollstadt, 1373 zur Besteuerung des Rheinverkehrs gebaut, deren Mauern überdauerten, weil der Fluss fortzog.
Der Kölner Erzbischof verlegte seine Rheinzollstelle 1373 nach Zons und ließ in einem einzigen geplanten Zug eine befestigte Stadt darum errichten, rechteckig, mit Mauern, Türmen und einer Burg an einer Ecke. Die Zollfunktion endete, die Stadt wuchs nie, und der Rhein verlegte seinen Lauf später nach Westen und ließ Zons ein paar hundert Meter im Binnenland zurück, was jeden Druck zur Entwicklung nahm; das Ergebnis ist eine vollständige Runde des vierzehnten Jahrhunderts, die ein Dorf von wenigen hundert Menschen umschließt. Der Windmühlenturm, ein 1622 zur Windmühle umgebauter Mauerturm, steht an der Ecke. Ein Freilichttheater nutzt im Sommer die Burgruine.
Was du tatsächlich siehst
- Die vollständige Mauer - eine geplante Runde von 1373 mit Türmen und Toren.
- Den Windmühlenturm - einen Wehrturm, 1622 zur Mühle umgebaut.
- Die Burgruine - die Feste Friedestrom an einer Ecke.
- Den fortgezogenen Fluss - den Rhein, heute mehrere hundert Meter entfernt.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; im Sommer läuft Freilichttheater in der Burg. Die Stadt ist winzig und in einer Stunde abgegangen. Wochenenden bringen Tagesgäste aus Köln und Düsseldorf.
Ehrliche Erwartungen
Die Stadt ist sehr klein, mit wenig innerhalb der Mauern außer ein paar Straßen. Das Museum hat begrenzte Zeiten. Geparkt wird außerhalb der Tore.
In der Nähe
Düsseldorf liegt im Norden; Köln im Süden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.