Zeiss-Planetarium Jena
Das älteste noch betriebene Planetarium der Welt, 1926 eröffnet, mit dem Projektor, der die Gattung erfand.
Das Projektionsplanetarium wurde in den frühen 1920er Jahren im Zeiss-Werk in Jena erfunden: Walther Bauersfeld entwarf einen Projektor, der Sterne von innen auf eine Kuppel warf, und um die Kuppel zu bauen, entwickelte er ein leichtes Stahlgitter, das mit Beton bespritzt wurde, was für sich genommen eine Bauinnovation war. Das erste wurde 1923 in München vorgeführt, und Jenas eigenes Haus eröffnete im Juli 1926; es läuft seither und ist das älteste durchgehend betriebene Planetarium der Welt. Die Kuppel misst etwa dreiundzwanzig Meter im Durchmesser. Neben dem optischen Instrument ist moderne digitale Projektion hinzugekommen, und das Programm umfasst neben Astronomie auch Musikvorstellungen.
Was du tatsächlich siehst
- Das Gebäude von 1926 - das älteste noch in Betrieb befindliche Planetarium der Welt.
- Die Kuppelkonstruktion - eine dafür erfundene Technik aus Stahlgitter und Spritzbeton.
- Den optischen Projektor - einen Zeiss-Sternprojektor neben digitalen Systemen.
- Das gemischte Programm - Astronomievorstellungen und Musikdarbietungen.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; die Vorstellungen laufen nach veröffentlichtem Plan, und beliebte sind ausverkauft, eine Buchung ist also ratsam. Außerhalb der Vorstellungszeiten gibt es nichts zu sehen.
Ehrliche Erwartungen
Der Eintritt gilt nur je Vorstellung, nicht als allgemeiner Zugang. Die meisten Programme sind auf Deutsch. An Wochenenden sind die Vorstellungen ausverkauft.
In der Nähe
Die Leuchtenburg liegt im Süden; Weimar im Westen.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.