Archäologischer Park Xanten
Eine römische Koloniestadt, nie überbaut, deren vollständiger Grundriss unter Feldern liegt, mit Gebäuden, an Ort und Stelle rekonstruiert.
Die Colonia Ulpia Traiana wurde um 100 n. Chr. am Niederrhein gegründet und fasste vielleicht zehntausend Menschen. Nach dem vierten Jahrhundert wurde sie aufgegeben, und die mittelalterliche Stadt Xanten wuchs etwas weiter nördlich, sodass das römische Gelände beackert statt überbaut wurde und sein Straßenraster, seine Mauern und Gebäude unter der Erde unversehrt überdauern. Seit 1977 liegt darüber ein archäologischer Park, mit Rekonstruktionen, die auf den ursprünglichen Fundamenten und, wo möglich, mit zeitgenössischen Methoden errichtet wurden: ein Stück Stadtmauer, Tore, ein Amphitheater, ein Tempel, eine Herberge und ein Badehaus unter einer Schutzhalle, unter der die ausgegrabenen Reste sichtbar sind.
Was du tatsächlich siehst
- Den unberührten Grundriss - eine römische Koloniestadt, nie von einer späteren Stadt überbaut.
- Die Rekonstruktionen - Mauern, Tore und Gebäude, auf originalen Fundamenten errichtet.
- Die Badehaushalle - ausgegrabene Reste unter einem modernen Schutzdach.
- Das Amphitheater - eine wieder errichtete Arena, für Veranstaltungen genutzt.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; der Park ist ganzjährig geöffnet, mit reduzierten Winterzeiten. Römerwochenenden bringen Darsteller. Das Gelände ist groß und offen, mit wenig Schatten.
Ehrliche Erwartungen
Die Gebäude sind Rekonstruktionen, wenn auch auf echten Fundamenten. Das Gelände ist groß, mit langen Wegen. Der Winter schließt einige Innenbereiche.
In der Nähe
Der Niederrhein fließt daneben; die niederländische Grenze liegt im Nordwesten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.