Worpswede
Ein Dorf auf einem Hügel im Moor, in dem sich 1889 Maler wegen des Lichts und der flachen Horizonte niederließen.
Der Weyerberg ist ein niedriger Sandhügel, der sich aus dem Teufelsmoor erhebt, einem großen Hochmoor nördlich von Bremen, das unter harten Bedingungen von Torfstechern besiedelt wurde. Im Jahr 1889 gründeten Fritz Mackensen und andere hier eine Künstlerkolonie, angezogen von den flachen Horizonten, den riesigen Himmeln und dem Moorlicht; Paula Modersohn-Becker arbeitete im Dorf und wurde eine der bedeutendsten Malerinnen der frühen deutschen Moderne, gestorben 1907 mit einunddreißig Jahren. Heinrich Vogeler baute den Barkenhoff als Jugendstilhaus und geselliges Zentrum. Das Café Worpswede, ein expressionistischer Backsteinbau von 1925, heißt vor Ort das Kaffee Verrückt.
Was du tatsächlich siehst
- Die Werke Modersohn-Beckers - Gemälde in den Museen des Dorfes.
- Den Barkenhoff - Vogelers Jugendstilhaus und seinen Garten.
- Das Café Worpswede - einen expressionistischen Backsteinbau von 1925.
- Das Teufelsmoor - die Moorlandschaft, wegen der die Maler kamen.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; die Museen sind montags geschlossen und verkürzen im Winter die Zeiten. Flachbodige Torfkähne fahren in der Saison auf den Moorkanälen.
Ehrliche Erwartungen
Das Dorf ist klein und stark auf Kunstbesucher ausgerichtet. Mehrere Museen kosten jeweils getrennt. Das Moor ist über weite Strecken entwässertes Ackerland.
In der Nähe
Bremen liegt im Südwesten; das Teufelsmoor umgibt das Dorf.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.