Usedomer Kaiserbäder
Drei aneinandergereihte Seebäder mit einer zwölf Kilometer langen Promenade, die als längste ihrer Art in Europa gilt.
Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck liegen in einer Reihe an Usedoms Ostküste und heißen die Kaiserbäder, weil die kaiserliche Familie und die deutsche Gesellschaft dort ab den 1870er Jahren den Sommer verbrachten; ihre weißen Villen in Bäderarchitektur, mit Veranden, Türmen und Zierwerk, säumen eine Promenade, die etwa zwölf Kilometer durch alle drei und weiter bis zur polnischen Grenze läuft, beschrieben als die längste Strandpromenade Europas. Ahlbecks Seebrücke von 1899 bewahrt vier grün gedeckte Türme und ist die älteste erhaltene Seebrücke an der deutschen Ostsee. Usedom gehört zu den sonnigsten Orten Deutschlands, weshalb die Seebäder hier wuchsen.
Was du tatsächlich siehst
- Die zwölf Kilometer lange Promenade - eine durchgehende Strandfront durch drei Seebäder.
- Die Ahlbecker Seebrücke - ein Bauwerk von 1899 mit vier Türmen, das älteste erhaltene.
- Die weißen Villen - Bäderarchitektur aus den kaiserlichen Sommersaisons.
- Den Sonnenschein - unter den höchsten gemessenen Summen Deutschlands.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September; Juli und August sind voll und teuer. Die Promenade läuft über die polnische Grenze bis Świnoujście weiter und ist zu Fuß begehbar.
Ehrliche Erwartungen
Der Hochsommer ist sehr voll, und die Preise spiegeln das. Viele Villen sind Hotels und Ferienwohnungen, nicht zu besichtigen. Die Ostsee bleibt bis in den Juni kalt.
In der Nähe
Die polnische Grenze liegt am Ostende; Peenemünde im Norden der Insel.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.