Zitadelle Spandau
Eine der besterhaltenen Renaissancefestungen Europas, um einen Turm herum, der älter ist als Berlins älteste Kirche.
Die Zitadelle wurde zwischen 1559 und 1594 auf einer Insel errichtet, wo die Spree auf die Havel trifft, ein Quadrat mit vier pfeilspitzenförmigen Bastionen an den Ecken, ein aus Italien übernommener Entwurf und eines der besterhaltenen Beispiele dieses Typs in Europa. Im Inneren steht der Juliusturm, ein runder Bergfried von etwa 1200, das älteste weltliche Gebäude Berlins; zwischen 1874 und 1919 lagerte darin der Reichskriegsschatz in Goldmünzen. Fledermäuse überwintern in großer Zahl in den Kasematten, und die Festung ist ein geschütztes Quartier. Ein Museum politischer Denkmäler hält Standbilder, die zu verschiedenen Zeiten aus Berlins Straßen entfernt wurden, gezeigt mit ihrer Geschichte.
Was du tatsächlich siehst
- Das Bastionsquadrat - einen Renaissancefestungsgrundriss, nahezu unversehrt erhalten.
- Den Juliusturm - einen Bergfried von etwa 1200, Berlins ältestes weltliches Gebäude.
- Die Fledermauskasematten - ein geschütztes Winterquartier in den Gewölben.
- Das Denkmalmuseum - entfernte öffentliche Standbilder, mit ihrer Geschichte gezeigt.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; die Zitadelle ist ganzjährig geöffnet und richtet im Sommer Konzerte aus. Die Kasematten schließen während der Fledermauswinterruhe, etwa von November bis März.
Ehrliche Erwartungen
Die Kasematten sind zum Schutz der Fledermäuse monatelang geschlossen. Das Gelände ist ungeschützt und im Winter kalt. Konzertabende schränken den normalen Zugang ein.
In der Nähe
Die Spandauer Altstadt liegt im Osten; die Berliner Mitte weiter östlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.