Schwäbisch Hall
Eine Salzstadt, deren vierundfünfzig Kirchenstufen jeden Sommer zur Freilichtbühne werden.
Salzquellen machten diese Stadt seit dem Mittelalter wohlhabend, und sie prägte ihre eigene Münze, den Heller, der weit genug umlief, dass sein Name als Wort für einen kleinen Geldbetrag ins Deutsche einging. Der Marktplatz wird an einem Ende von einer breiten Treppe aus vierundfünfzig Steinstufen abgeschlossen, die zur Kirche St. Michael hinaufführt, im sechzehnten Jahrhundert erbaut; seit 1925 dienen die Stufen jeden Sommer als Bühne für Freilichttheater, mit dem Publikum auf dem Platz darunter. Die Kunsthalle Würth, eine private Galerie moderner und zeitgenössischer Kunst, eröffnete 2001 und ist frei zugänglich.
Was du tatsächlich siehst
- Die Kirchenstufen - vierundfünfzig Steinstufen, im Sommer als Theaterbühne genutzt.
- Den Heller-Bezug - eine örtliche Münze, deren Name in die Sprache einging.
- Die Fachwerkstadt - steilgiebelige Häuser am Kocher.
- Die Kunsthalle Würth - eine frei zugängliche private Galerie moderner Kunst.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September, wenn die Freilichttheatersaison auf den Stufen läuft; die Vorstellungen sind kostenpflichtig und beliebt. Den Rest des Jahres ist die Stadt ruhig.
Ehrliche Erwartungen
Die Theatervorstellungen sind auf Deutsch und ausverkauft. Die Stadt ist hügelig, mit steilen Gassen. Die Parkplätze nahe dem Zentrum sind knapp.
In der Nähe
Stuttgart liegt im Südwesten; das Hohenloher Land umgibt sie.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.