Schnoorviertel
Bremens ältestes Viertel, gerettet, weil es zu arm für einen Umbau und zu klein für lohnende Bomben war.
Der Schnoor ist ein Knäuel von Gassen zwischen Marktplatz und Weser, mit Häusern überwiegend aus dem fünfzehnten bis achtzehnten Jahrhundert und einigen älteren, viele nur wenige Meter breit. Es war ein Fischer- und Handwerkerviertel, und der Name geht vermutlich auf die Seile und Schnüre zurück, die in den dort ansässigen Gewerben hergestellt wurden, mit Gassen, die nach einzelnen Handwerken benannt sind. Im neunzehnten Jahrhundert war es der ärmste Teil der Stadt, weshalb es nie umgebaut wurde, und es entging dem Schlimmsten der Kriegsbombardierung. Ab den 1950er Jahren instand gesetzt, hält es heute kleine Läden, Galerien und Cafés in den winzigen Häusern.
Was du tatsächlich siehst
- Die engen Gassen - Durchgänge von wenigen Metern Breite zwischen alten Häusern.
- Die kleinen Häuser - Bauten des fünfzehnten bis achtzehnten Jahrhunderts, manche winzig.
- Die Handwerksgassennamen - Gassen, benannt nach den einst dort ausgeübten Gewerben.
- Die Läden und Galerien - kleine Betriebe, die die instand gesetzten Häuser füllen.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; am vollsten ist das Viertel mittags und an Wochenenden. Die Läden sind sonntags größtenteils geschlossen. Es ist klein und in einer Stunde abgegangen.
Ehrliche Erwartungen
Es ist sehr klein und stark auf Besucher mit Andenkenläden ausgerichtet. Die Gassen sind in der Saison voll. Über die Straßen selbst hinaus gibt es wenig zu sehen.
In der Nähe
Der Marktplatz liegt im Norden; die Weser fließt im Süden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.