Schiltach
Eine Gerber- und Flößerstadt an einem steilen Marktplatz, wo Holzflöße für den Rhein zusammengebunden wurden.
Schiltach liegt dort, wo die Schiltach auf die Kinzig trifft, und beide Gewerbe, die es machten, lebten von diesen Flüssen: Gerber bearbeiteten Häute am Ufer, und Flößer banden Schwarzwaldholz zu Flößen, die die Kinzig hinunter zum Rhein und weiter in die Niederlande getrieben wurden, wo die größten zu gewaltigen Holländerflößen mit Mannschaften von Hunderten zusammengesetzt wurden. Der Marktplatz steigt steil an, mit bemalten Fachwerkhäusern auf beiden Seiten und dem Rathaus am oberen Ende, dessen Front mit Szenen der Stadtgeschichte freskiert ist. Museen in ursprünglichen Gebäuden behandeln die Flößerei und das Gerberhandwerk.
Was du tatsächlich siehst
- Den ansteigenden Marktplatz - bemalte Fachwerkhäuser an einem steilen Hang.
- Das Flößermuseum - das Gewerbe, das Holz in die Niederlande flößte.
- Die Gerberhäuser - Arbeitsgebäude am Flussufer.
- Das freskierte Rathaus - eine bemalte Front, die die Stadtgeschichte festhält.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; die Museen haben saisonale Zeiten und schließen im Winter. Die Stadt ist klein und ruhig, mit einem Flößerfest, das gelegentlich im Sommer stattfindet.
Ehrliche Erwartungen
Die Stadt ist klein, höchstens ein bis zwei Stunden. Die Museen sind begrenzt geöffnet. Der Marktplatz ist steil und mit Kopfsteinpflaster belegt.
In der Nähe
Gengenbach liegt im Westen die Kinzig hinunter; Triberg im Süden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.