Potsdamer Holländisches Viertel
Ein Viertel aus 134 roten Backsteinhäusern niederländischer Art, in den 1730er Jahren für Handwerker gebaut, die meist nie kamen.
Friedrich Wilhelm I. bewunderte niederländisches Bauen und Handwerk und ließ dieses Viertel zwischen 1733 und 1742 nach einem niederländischen Entwurf von Jan Bouman errichten, hundertvierunddreißig rote Backsteinhäuser mit Staffel- und Schweifgiebeln in vier Blöcken um eine Kreuzung, um niederländische Handwerker nach Potsdam zu ziehen. Verhältnismäßig wenige kamen, und die Häuser wurden stattdessen weitgehend von Soldaten und ortsansässigen Handwerkern bewohnt. Es ist das größte Ensemble von Gebäuden niederländischer Art außerhalb der Niederlande. Das Viertel verfiel im zwanzigsten Jahrhundert stark und wurde ab den 1990er Jahren instand gesetzt; heute hält es kleine Läden, Cafés und Galerien.
Was du tatsächlich siehst
- Die 134 Häuser - roten Backstein mit niederländischen Giebeln in vier Blöcken.
- Die gescheiterte Anwerbung - ein Viertel, gebaut für Handwerker, die weitgehend ausblieben.
- Das größte Ensemble dieser Art - die größte Gruppe niederländischen Stils außerhalb der Niederlande.
- Die kleinen Betriebe - Läden, Cafés und Galerien in den instand gesetzten Häusern.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; das Viertel ist kompakt und in einer Stunde abgegangen. Im Frühjahr und Herbst finden dort Tulpen- und Töpfermärkte statt. Sonntags sind die Läden geschlossen.
Ehrliche Erwartungen
Das Viertel ist klein und heute weitgehend Einzelhandel. Die meisten Häuser sind privat. Es ist ein Teil eines Potsdambesuchs statt ein Ziel für sich.
In der Nähe
Sanssouci liegt im Westen; Babelsberg im Osten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.