Porsche Museum
Ein weißer Keil auf drei Stützen, mit einer arbeitenden Sammlung, deren Autos gefahren statt abgestellt werden.
Das Museum eröffnete 2009 gegenüber dem Werk Zuffenhausen, von Delugan Meissl als weißer Monolith entworfen, getragen von drei schrägen Stützen, sodass die Ausstellungsebene über dem Vorplatz zu schweben scheint. Gezeigt werden rund achtzig Fahrzeuge aus einer Sammlung von mehreren hundert, und das Museum betreibt sie: Die meisten Autos werden fahrbereit gehalten und über das Jahr zu historischen Veranstaltungen und Rennen gebracht, weshalb die Ausstellung wechselt und ein bestimmtes Auto unterwegs sein kann. Die Exponate reichen vom Lohner-Porsche von 1900, einem frühen Hybrid mit Radnabenmotoren, über 356 und 911 bis zu Le-Mans-Siegern.
Was du tatsächlich siehst
- Den schwebenden Block - eine Ausstellungsebene, getragen von drei schrägen Stützen.
- Die fahrende Sammlung - Autos, die betriebsbereit gehalten und bei Veranstaltungen gefahren werden.
- Den Lohner-Porsche - einen Hybrid von 1900 mit elektrischen Radnabenmotoren.
- Die Renngeschichte - Le-Mans- und Langstreckenwagen quer durch die Jahrzehnte.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; das Museum ist montags geschlossen. Die Autos wechseln für Veranstaltungen hinein und hinaus, bestimmte Fahrzeuge lassen sich also nicht zusichern. Werksführungen werden getrennt gebucht.
Ehrliche Erwartungen
Autos verlassen das Haus für historische Veranstaltungen, die Ausstellung ändert sich also, und ein bestimmtes Modell kann fehlen. Montags ist geschlossen. Die Sammlung ist kleiner als die des Mercedes-Museums.
In der Nähe
Das Mercedes-Benz Museum liegt im Südosten; Ludwigsburg im Norden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.