Nikolaiviertel
Berlins ältestes Viertel, im Krieg dem Erdboden gleichgemacht und in den 1980er Jahren in Plattenbeton wieder errichtet, der alt aussehen sollte.
Im Nikolaiviertel begann Berlin, eine Siedlung um die Nikolaikirche von etwa 1230, das älteste Gebäude der Stadt. Das Viertel wurde 1944 zerstört und lag jahrzehntelang leer; zum 750. Jubiläum Berlins 1987 baute die DDR-Regierung es wieder auf, stellte einige erhaltene Bauten wieder her und füllte den Rest mit neuen Gebäuden aus vorgefertigten Betonplatten, geformt und bearbeitet, um historische Fassaden anzudeuten, was ungewöhnlich ist und viel diskutiert wird. Die Nikolaikirche ist heute ein Museum. Das Ephraim-Palais, ein 1935 abgetragenes Rokoko-Eckhaus, wurde hier mit seinen eingelagerten originalen Fassadenteilen wieder errichtet.
Was du tatsächlich siehst
- Die Nikolaikirche - Berlins ältestes Gebäude, heute ein Museum.
- Den Wiederaufbau von 1987 - historisch wirkende Fassaden aus vorgefertigtem Beton.
- Das Ephraim-Palais - eine Rokokofassade, aus eingelagerten Originalteilen wieder errichtet.
- Die Spreelage - das Viertel am Fluss neben dem alten Stadtkern.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; das Viertel ist klein und in einer Stunde abgegangen. Die Museen sind montags geschlossen. An Sommerabenden füllen Gaststätten die Gassen.
Ehrliche Erwartungen
Fast alles ist Bausubstanz der 1980er Jahre, die ältere Formen nachahmt, was manche unehrlich finden. Das Viertel ist klein und touristisch. Nur die Kirche und wenige Teile sind echt.
In der Nähe
Der Alexanderplatz liegt im Nordosten; die Museumsinsel im Westen.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.