Museum Barberini
Ein wiederaufgebauter Palast mit Monets Werk aus der Zeit von Impression, Sonnenaufgang und einer der größten Monet-Gruppen außerhalb von Paris.
Der Palazzo Barberini in Potsdam wurde 1771 auf Befehl Friedrichs des Großen als Nachbildung einer römischen Palastfassade errichtet, 1945 zerstört und blieb jahrzehntelang eine leere Fläche. Der Softwareunternehmer Hasso Plattner finanzierte einen Wiederaufbau, der 2017 als Museum eröffnete, und stellte 2020 seine Sammlung dauerhaft dorthin, darunter über dreißig Monets, die größte Gruppe außerhalb von Paris, dazu Renoir, Pissarro, Sisley und Signac. Das Museum zeigt außerdem ostdeutsche Malerei und richtet große Sonderausstellungen aus. Im Jahr 2022 warfen zwei Besucher bei einem Klimaprotest Kartoffelbrei auf einen Monet; das Bild war hinter Glas und blieb unversehrt.
Was du tatsächlich siehst
- Die Monet-Sammlung - über dreißig Werke, die größte Gruppe außerhalb von Paris.
- Den impressionistischen Bestand - Renoir, Pissarro, Sisley und Signac daneben.
- Den wiederaufgebauten Palast - eine Fassade von 1771, rekonstruiert und 2017 eröffnet.
- Die ostdeutsche Malerei - eine für ein Museum dieser Art ungewöhnliche Sammlung.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; das Museum ist dienstags geschlossen und arbeitet mit Zeitfenstertickets, die bei beliebten Ausstellungen ausverkauft sind. Vorausbuchen ist ratsam.
Ehrliche Erwartungen
Bei großen Schauen sind die Zeitfenstertickets ausverkauft. Dienstags ist geschlossen. Das Gebäude ist eine Rekonstruktion von 2017, keine historische Substanz.
In der Nähe
Das Holländische Viertel liegt im Norden; Sanssouci im Westen.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.