Monschau
Eine Schiefer- und Fachwerkstadt, in eine enge Schlucht gequetscht, deren Tuchhändler ein Haus von 1765 bauten, das noch eingerichtet ist.
Monschau liegt in einer engen Schlucht der Rur, wo das Tal kaum eine Straße zulässt, weshalb sich die Fachwerkhäuser an den Fluss drängen und auf beiden Seiten die Schieferhänge hinaufsteigen. Die Stadt wurde im achtzehnten Jahrhundert mit feinem Wolltuch wohlhabend, und das Rote Haus von 1765, von der Tuchmacherfamilie Scheibler erbaut, ist mit seiner ursprünglichen Einrichtung und einer frei stehenden eichenen Wendeltreppe über drei Geschosse erhalten; es ist als Museum geöffnet. Darüber steht eine Burgruine, und in der Stadt arbeiten eine Glashütte und eine Senfmühle. Der Nationalpark Eifel und das Hochmoor Hohes Venn liegen gleich dahinter.
Was du tatsächlich siehst
- Die Schluchtlage - Fachwerkhäuser, in ein enges Flusstal gepackt.
- Das Rote Haus - ein Tuchmacherhaus von 1765 mit ursprünglicher Einrichtung.
- Die eichene Wendeltreppe - eine frei stehende Treppe über drei Geschosse.
- Die Senfmühle - eine arbeitende Mühle, die in der Stadt Senf herstellt.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober oder der Dezember wegen des Weihnachtsmarkts, der stark besucht ist und an Spitzentagen Zeitfenstertickets verlangt. Sommerwochenenden sind voll.
Ehrliche Erwartungen
Die Stadt ist sehr klein und voller Tagesgäste. An Weihnachtsmarkttagen gilt Einlass mit Zeitfenster. Geparkt wird außerhalb, mit einem Fußweg hinein.
In der Nähe
Das Hohe Venn liegt im Osten; Aachen im Norden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.