LWL-Freilichtmuseum Detmold
Deutschlands größtes Freilichtmuseum, hundert Hektar versetzter Gebäude, als arbeitende Dörfer angeordnet.
Das 1971 eröffnete Museum umfasst etwa neunzig Hektar mit mehr als hundertzwanzig versetzten Gebäuden aus ganz Westfalen, angeordnet nicht als Sammlung, sondern als Dorfgruppen mit ihren Feldern, Gärten, Hecken und Obstwiesen, sodass die Landschaft Teil der Ausstellung ist. Historische Kultursorten werden angebaut und seltene Nutztierrassen gehalten, darunter Bentheimer Schweine und westfälische Pferde. Die Gebäude reichen von einem Bauernhaus des sechzehnten Jahrhunderts bis zu einem Fertighaus der 1960er Jahre und einer Tankstelle, sodass auch das zwanzigste Jahrhundert abgedeckt ist. Handwerksvorführungen, Backtage und Erntefeste laufen durch die Saison.
Was du tatsächlich siehst
- Die Dorfgruppen - Gebäude, angeordnet mit ihren Feldern und Gärten.
- Die seltenen Rassen - historische Nutztiere unter Arbeitsbedingungen gehalten.
- Das zwanzigste Jahrhundert - ein Fertighaus der 1960er Jahre und eine zeittypische Tankstelle.
- Die Handwerke - vorgeführtes Backen, Schmieden und Saisonarbeit.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; das Museum schließt über den Winter, etwa von November bis März. Veranstaltungen und Vorführungen ballen sich an Wochenenden und Feiertagen.
Ehrliche Erwartungen
Über mehrere Wintermonate ist geschlossen. Das Gelände ist sehr groß, mit mehreren Kilometern Fußweg. Nicht alle Gebäude sind an jedem Tag geöffnet.
In der Nähe
Die Externsteine liegen im Süden; die Stadt Detmold ist nah.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.