Kloster Lorsch
Eine karolingische Torhalle, allein auf einer Wiese stehend, eines der ganz wenigen noch aufrecht stehenden Gebäude ihrer Zeit.
Lorsch wurde 764 gegründet und wurde eines der bedeutendsten Klöster des karolingischen Reiches, mit einer Bibliothek, deren Handschriften, darunter das Lorscher Arzneibuch, heute über europäische Sammlungen verstreut und digital wieder vereint sind. Die Gebäude wurden über die Jahrhunderte zerstört, und was auf dem Gelände überdauert, ist die Torhalle, ein kleines Torgebäude des späten achten oder frühen neunten Jahrhunderts, verkleidet mit einem Schachbrettmuster aus rotem und weißem Stein und darüber kannelierten Pilastern; sie ist eines der wenigen weitgehend erhaltenen karolingischen Gebäude Europas. Die UNESCO nahm das Gelände 1991 in die Liste auf. Der Rest der Abtei ist am Boden nachgezeichnet.
Was du tatsächlich siehst
- Die Torhalle - ein karolingisches Torgebäude im roten und weißen Schachbrettmuster.
- Die nachgezeichneten Umrisse - die verlorenen Klostergebäude, am Boden markiert.
- Das Museum - Funde, Handschriftenfaksimiles und den Kräutergarten.
- Den Maßstabskontrast - ein kleines Gebäude dort, wo eine große Abtei stand.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; das Museum ist montags geschlossen. Der Innenraum der Torhalle wird nur auf begrenzten Führungen gezeigt, um die Wandmalereien zu schützen. Das Gelände ist frei zugänglich.
Ehrliche Erwartungen
Nur die Torhalle ist erhalten; alles andere sind Umrisse im Gras. Der Zugang zum Inneren der Torhalle ist beschränkt. Das Gelände ist klein.
In der Nähe
Worms liegt im Westen jenseits des Rheins; Heidelberg im Süden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.