Konstanzer Altstadt
Eine Altstadt am See, die den Krieg unbombardiert überstand, mit einer neun Meter hohen drehenden Figur im Hafen.
Konstanz liegt am Bodensee direkt an der Schweizer Grenze, die mitten durch das bebaute Gebiet verläuft, und die Altstadt kam ohne Bombardierung durch den Zweiten Weltkrieg, sodass ihre mittelalterliche und Renaissancesubstanz weitgehend unversehrt ist. Das hier von 1414 bis 1418 abgehaltene Konzil war das einzige Papstkonklave nördlich der Alpen und beendete ein Schisma; das Konzilgebäude am Hafen, ein Kaufhaus von 1388, beherbergte einen Teil davon. An der Hafeneinfahrt steht die Imperia, eine neun Meter hohe Betonfigur von Peter Lenk, 1993 errichtet, die zwei kleine Figuren, einen Papst und einen Kaiser, hält und sich langsam auf ihrem Sockel dreht.
Was du tatsächlich siehst
- Die Imperia - eine neun Meter hohe drehende Hafenstatue, 1993 errichtet.
- Das Konzilgebäude - ein Kaufhaus von 1388, während des Konzils genutzt.
- Die unbombardierte Altstadt - unversehrte mittelalterliche und Renaissancestraßen.
- Die Grenze - die Schweizer Grenze, die durch das Stadtgebiet verläuft.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September für See und Schiffe; die Stadt ist im Sommer voller Schweizer und deutscher Besucher. Die Bodenseeschiffe fahren saisonal.
Ehrliche Erwartungen
Sommerandrang und Parken sind schwierig. Die Preise spiegeln den Grenzhandel mit der Schweiz. Die Statue war umstritten und ist es örtlich geblieben.
In der Nähe
Die Reichenau liegt im Westen; Meersburg jenseits des Sees.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.