Festung Königstein
Eine Festung auf einem Sandsteintafelberg, nie eingenommen, mit einem hundertzweiundfünfzig Meter tief in den Fels geschlagenen Brunnen.
Die Festung nimmt einen flachen Sandsteintafelberg zweihundertvierzig Meter über der Elbe ein, mit senkrechten Wänden auf allen Seiten, und ihre Verteidigung wurde in ihrer Geschichte nie durchbrochen. Ihr Brunnen, zwischen 1563 und 1569 abgeteuft, ist hundertzweiundfünfzigeinhalb Meter tief durch massiven Fels, der tiefste Sachsens, betrieben mit einem Tretrad; eine Vorführung gießt Wasser hinab. Die Anlage umfasst etwa neuneinhalb Hektar mit mehr als fünfzig Gebäuden aus vier Jahrhunderten, darunter Kasernen, eine Garnisonskirche und Zisternen. Sie diente lange Zeit als Staatsgefängnis. Der Rundgang auf dem Plateau gibt Blicke über die Sächsische Schweiz.
Was du tatsächlich siehst
- Den 152-Meter-Brunnen - einen Schacht durch massiven Fels mit einem Tretrad.
- Das Tafelbergareal - neuneinhalb Hektar auf einem felsumrandeten Plateau.
- Den Wallrundgang - eine Runde mit Blicken über die Elbe und das Sandsteingebirge.
- Die fünfzig Gebäude - Kasernen, Kirche und Speicher aus vier Jahrhunderten.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; die Festung ist ganzjährig geöffnet, mit kürzeren Winterzeiten. Der Aufstieg aus der Stadt ist steil, mit Shuttlebus und Aufzug als Alternativen.
Ehrliche Erwartungen
Der Zugang ist ein steiler Anstieg, wenn man nicht den kostenpflichtigen Shuttle und Aufzug nutzt. Die Anlage ist groß und ungeschützt. Im Winter sind einige Gebäude geschlossen.
In der Nähe
Die Bastei liegt flussabwärts; die tschechische Grenze im Süden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.