Hackesche Höfe
Acht verbundene Höfe hinter einem Eingang, 1906 gebaut, um Werkstätten, Wohnungen und ein Theater in einen Block zu setzen.
1906 eröffnet, sind die Hackeschen Höfe acht Höfe, die hinter einem einzigen Straßeneingang ineinander übergehen, entworfen von Kurt Berndt, mit einer Fassade zum ersten Hof von August Endell in glasierten Kacheln in kräftig gemustertem Jugendstil. Die Anlage mischte die Nutzungen bewusst: Werkstätten und kleine Fabriken hinten, Wohnungen darüber und ein Ballsaal und Theater vorn, ein früher Versuch, Arbeiten und Wohnen in einem Block zu verbinden. Sie verfiel und wurde in den 1990er-Jahren saniert. Der benachbarte Hof des Haus Schwarzenberg blieb unsaniert, mit Graffiti und abblätterndem Putz, und beherbergt kleine Museen und ein Kino.
Was du tatsächlich siehst
- Die acht Höfe - eine Kette von Höfen hinter einem Straßeneingang.
- Die Endell-Fassade - glasierten Kacheljugendstil im ersten Hof.
- Die Mischnutzung - Werkstätten, Wohnungen und ein Theater, zusammen entworfen.
- Das Haus Schwarzenberg - einen bewusst unsanierten Nachbarhof.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; die Höfe sind rund um die Uhr offen, und die Läden halten normale Zeiten. Abends ist es für die Architektur ruhiger. Sie liegen zentral und sind tagsüber voll.
Ehrliche Erwartungen
Die Höfe sind heute weitgehend Handel und Gastronomie. Sie sind voller Reisegruppen. Der Kontrast zum Haus Schwarzenberg gehört zum Reiz.
In der Nähe
Die Museumsinsel liegt im Süden; das Naturkundemuseum im Nordwesten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.